Beta

Diese Seite befindet sich im Aufbau. Einzelne Werkzeuge sind noch unvollständig oder können Fehler enthalten. Berechnungsergebnisse bitte fachlich prüfen – eine Gewähr für die Richtigkeit wird nicht übernommen.

U-Wert-Rechner

Schichtaufbau von innen nach außen zusammenstellen. Der Rechner liefert den U-Wert nach DIN EN ISO 6946 und prüft im Anschluss den Feuchteschutz nach dem Glaser-Verfahren: Taupunkt, Tauwasserebene und Tauwassermenge.

Schichten von innen nach außen

Materialdatenbank ansehen
Material Dicke λ R μ
–
–
–
–
–

λ und μ sind Rechenwerte nach DIN 4108-4 bzw. typische Herstellerangaben. Für Nachweise gelten die Bemessungswerte der jeweiligen Zulassung – beide Spalten lassen sich überschreiben.

Bauteilaufbau

maßstäblich · DIN 1356-1 / ISO 128-3

Schnittflächen nach DIN 1356-1 / ISO 128-3: dünne Linien im 45°-Winkel, Richtung wechselt zwischen benachbarten Schichten, Abstand nach Materialdichte. Dünne Dichtungsschichten werden vollflächig geschwärzt. Farben sind eine ergänzende Konvention.

Feuchteschutz

Glaser-Verfahren, stationär

sd-Wert gesamt
–
Einordnung
–
Tauwasserebene
–
Tauwassermenge WT
–
Schwelle
–
Beurteilung
–
Dampfdruck p Sättigungsdruck psat Tauwasser
Ebene θ in °C psat in Pa p in Pa Feuchte

Vereinfachtes Glaser-Verfahren: stationäre Temperatur- und Dampfdruckverteilung, Sättigungsdruck nach Magnus, Diffusionsleitkoeffizient δ = 2·10⁻¹⁰ kg/(m·s·Pa). Verdunstung und sommerliche Trocknung werden nicht bilanziert. Für Nachweise gilt DIN 4108-3; bei kritischen Aufbauten ist zusätzlich eine hygrothermische Simulation nach DIN EN 15026 sinnvoll.

So rechnet das Tool

Für jede Schicht gilt R = d / λ. Die Übergangswiderstände werden je nach Bauteil vorbelegt und können überschrieben werden. Der U-Wert ist der Kehrwert der Summe:

U = 1 / (Rsi + ΣRSchichten + Rse)

Die Oberflächentemperatur innen ergibt sich aus θsi = θi − U · Rsi · Δθ. Die Temperaturdifferenz Δθ wird in Kelvin angegeben; als Differenz zweier Celsius-Werte ist sie zahlenmäßig identisch (20 °C − (−10 °C) = 30 K).

Feuchteschutz

Jede Schicht erhält einen sd-Wert: sd = μ · d. Der Dampfdruckverlauf zwischen innen und außen ist über die sd-Werte linear verteilt. Trifft dieser Verlauf irgendwo auf den Sättigungsdruck der dort herrschenden Temperatur, fällt Tauwasser aus. Die ausfallende Menge ergibt sich aus dem Überschuss zwischen Dampfdruck und Sättigungsdruck, geteilt durch die Diffusionswiderstände beiderseits der Tauwasserebene.

Orientierende Beurteilung: Bleibt die Tauwassermenge im Betrachtungszeitraum unter 0,5 kg/m², liegt der Aufbau unter dieser Schwelle. Verdunstung, kapillare Weiterleitung und die Materialart sind damit nicht geprüft – ein Nachweis nach DIN 4108-3 ist das nicht. Wird der Wert überschritten, ist ein Feuchteschutznachweis erforderlich.

Liegt θsi unter 12,6 °C, weist das Tool auf erhöhtes Schimmelrisiko hin (etwa 80 % Oberflächenfeuchte bei 20 °C und 50 % relativer Feuchte). Tauwasser an der Oberfläche entsteht erst unter 9,3 °C.